Sven Scholle

SvenScholleSvenni-Boy

Mein lieber Scholli, jetzt ist es schon fast etliche Jahre her, daß wir Sven Scholle zum ersten Mal begegneten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Sven, die weiß Gott nicht einfach zu bewältigen waren, entwickelte sich aber nach und nach zwischen uns ein Zusammenhalt. Wir machten so manch lustigen Skat-Nachmittag, wobei Sven stets bereit war sich in diesem Spiel zu perfektionieren. Überhaupt liebt Sven es, Dinge mit Logik nachzuvollziehen. Daher kommt wahrscheinlich auch seine Liebe zum Schach-Spiel, denn Sven gründete mit mir, Gerardo, eine Schach-AG, die, wenn auch nicht von so vielen Mitschülern besucht, mir einige interessante Partien mit ihm hervorbrachte. Warum Sven aber nun keine Zeit mehr hat, hat ebenfalls mit dieser Vorliebe zu tun: Sven hat einen Computer, und manchmal vergißt er auch ein bißchen das andere Drumherum (z.B. Hausaufgaben). Svenni, wie er liebevoll von Herrn Schlegel genannt wurde, will nämlich später mal Informatik studieren. Damit er dafür fit bleibt, bringt er auch immer, artig wie es sich gehört, einen grünen Apfel mit zur Schule. Manchmal sündigt aber auch er, denn Sven ist eine Naschkatze; vor allem Weingummi hat es ihm angetan. Ein wenig faul ist Sven aber auch, denn sich selbst sportlich betätigen – dazu fehlt der Ansporn, da wird nur Fingergymnastik auf der Tastatur gemacht. Aber wenn Sven einmal dabei ist, wie zum Beispiel beim Schulsport, dann gibt er sich alle Mühe, und mit seinem Samurai-Hai-wan-Ti-Schlag beim Badminton (hierbei handelt es sich um Zusammenspiel von Meditation und Schlagkraft, mit einhergehender Fingerfertigkeit und sprunghafter Erhöhung des Selbstbewußtseins), ist er fast unschlagbar.

Was Sven so unauffällig macht, ist wahrscheinlich seine Zurückhaltung. Er ist ein sehr schüchterner Typ, mag es nicht, im Mittelpunkt zu stehen, und man muß viel Geschick aufbringen, um mit Sven eine zweiseitige Unterhaltung zu führen. Sven kann auch schwer von anderen Menschen etwas annehmen, was aber auch den Vorteil hat, nichts abgeben zu müssen. Nebst seinem Hobby, dem Computer, ist Sven auch Science-Fiction begeistert, ein kleiner Trekki. Mit Sprüchen, die uns Paroli boten,wie „Ich wohn doch nicht in deinem Kopf“ o.ä. wird Sven uns immer in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen Dir für die Zukunft alles erdenklich Gute. Möge Dir das Leben in Dortmund leicht fallen und das Studium gut von der Hand gehen. Bleib‘ so stark, wie Du bist, denn so haben wir Beide Dich mögen gelernt. Deine Freunde Gerardo & Jörg.