Susanne Weitzel

WeitzelSusanneSusanne Weitzel machte den „Jahrhundert- Dunk“

Monheim am Rhein.

Samstag, den 26.4. 2004, 19.00 Uhr in der Realschulhalle.

Die Tribüne tobt, das Wer-gegen-Wen interessiert keinen mehr und die Fans jubeln nur noch für sie. Susanne Weitzel hat zum ersten Mal in diesem Jahrhundert den mit 10.000 $ honorierten Dunking geschafft- sie gehört zu den nicht einmal ein halbes Dutzend Frauen, die es geschafft haben. Diesen sensationellen Erfolg erreichte sie an ihrem 25. Geburtstag.

Susanne, schon lange keine Unbekannte mehr im regionalen Sport, ist nun auf dem Gewinnerkurs!

Wir befragten drei Freundinnen der Sportskanone: Sabine Krahn, Katrin Riegger und Silke Sommer. Susannes ehemalige Schulkameradinnen trafen wir in ihrer Heimatstadt, Monheim am Rhein.

R.P.: Erzählen Sie uns doch bitte, wie sie Susanne kennengelernt haben.

Silke: Ich kenne Susi schon seit über 15 Jahren und sie ist immer noch die gleiche Spinnerin wie damals! Wir haben beide mal als Pimpfe angefangen und sind jetzt zwar äußerlich keine mehr, dafür machen wir auf Fahrt noch viel größeren Mist. Zum Beispiel, wenn Susi meint, Katzen unter Betten treten zu müssen…!

Privat war es noch viel schlimmer, Susi kann feiern bis zum Abwinken. Ich erinnere mich da an unsere Stufenfahrt nach Amsterdam…!

Teilweise traten dort zwar Mißverständnisse hinsichtlich des Nachhause-Wollens oder besser Könnens auf, aber diese wurden meistens am darauffolgenden Tag unter Lachsalven begraben. Susi wollte halt schlafen. Typisch für Susi ist wohl das SPAßPRINZIP, und das ist auch gut so.

Sabine: Ich kenne Susi seit dem 11. Schuljahr. Vorher war sie auf der Realschule und hat dann ein Jahr in Kanada verbracht, bevor sie zu uns gekommen ist. Susi hatte mit ihrer offenen, lockeren Art kein Problem, Anschluß zu finden. Wir hatten viel Spaß zusammen und waren wahnsinnig kreativ. In Mathe bei Herrn Pieper ist unsere gemeinsame Comicfigur geschaffen worden: PROPELLERMAN.

Der erlebte die genialsten Abenteuer, außerdem verhalf er uns zu einigen Lachkrämpfen, die den öden Unterricht aufmischten.

Katrin: Ich habe Susi auch in der 11 kennengelernt. Sie hat mich angequatscht, ob wir nicht mal Amerikafotos zusammen gucken sollten. Susi liebt Kanada.

Besonders stolz bin ich darauf, daß ich am Start ihrer Basketballkarriere beteiligt war. Und zwar hat sie damals damit angefangen, fest in unserer Mannschaft zu trainieren.

Sie hatte ja auch immer ein super Talent und die besten Voraussetzungen: durchtrainiert + Waschbrettbauch ohne Krafttraining! Im Schulsport hat sie so manchen Jungen locker in die Tasche gesteckt. Daß sie mal einen Dunking schafft, wußten wir schon immer ! Wir haben immer an sie geglaubt !

R.P.:Wie ging es nach dem Abitur weiter?

Sabine: Es schien, daß sich unsere Wege jetzt trennen würden, aber dazu kam es glücklicherweise nicht.

Silke: Wir hatten weiterhin eine gute Zeit und haben viel gefeiert: Tequila!?! Kinder Gottes !

R.P.: Haben Sie eine Ahnung, was sie mit dem Geld machen wird?

Katrin: Ja, sie wird garantiert ihren Jugendtraum erfüllen und mit ihrem (großen, breitschultrigen, braunhaarigen) Freund nach Tibet fahren. -Bis jetzt hatte ihr nur das nötige Kleingeld gefehlt.