Stefan Schwan

SchwanStefanStefan Schwan – Ein Mann geht seinen Weg

Am 21.04.1979 wurde Stefan Schwan geboren (zum Glück nicht ein Tag früher). Von da an entwickelte er sich, bis auf seinen „militanten“ Vegetarismus, ganz vielversprechend. Im Sport war Stefan ist zurückhaltend. Er gehörte zwar immer zu den besseren „Basketballern“ der Schule, auf internationalem Parkett gab er jedoch anderen den Vortritt (obwohl er einen Michael Jordan jederzeit in die Tasche stecken könnte), denn er weiß genau, daß seine Zukunft in kreativeren Gefilden beheimatet ist. Seine kreative Seite zeigte sich schon früh auf viele Arten und Weisen. Zu nennen wären: die Gründung der Band „Prohibition“, obwohl dieses Projekt nicht von langer Dauer war, so ist ihre Auswirkung auf den Künstler um so größer. Hierauf widmete sich Stefan kurz der Poesie, inklusive einer Umdichtung des Erlkönigs, gefolgt von einem Ausflug in die elektronische Computer-Musik, die er bis an vorher nie gekannte Grenzen trieb. Als sich jedoch herausstellte, daß ihn all dieses nicht erfüllte, widmete er sich ungefähr gleichzeitig der Photographie und der Gärtnerei. Das erste ist der Grundbausteín seiner großen Karriere, das zweite, obwohl von weniger Erfolg gekrönt, sein Kraftspender und seine Quelle der Inspiration. Jeder, der sich der Sensibilität und Fürsorge Stefans nicht bewußt ist, der sollte ihn einmal inmitten seiner Pflanzen sehen , das geht weit über das übliche Rasenmähen hinaus, noch nicht einmal Tulpen sind Stefan fremd. Er liest ihnen vor und spielt ihnen Musik. Sein Musikgeschmack ist übrigens weitgefächert und sollte dem Wachstum jeglicher Organismen behilflich sein .Jedoch auch ein Stefan braucht mal Pause von den Strapazen eines zukünftigen Künstlers. Zu seinen Freizeitgestaltungen gehört neben dem obligatorischen Sojusbesuch auch das weite Reisen. Ob Borkum mit der Fähre, Mallorca mit dem Flugzeug oder Maastricht mit dem Fahrrad, Stefan ist viel und gerne unterwegs, ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft, es gibt für ihn nichts Besseres, als „fremde“ Kulturen kennenzulernen. Dabei weiß Stefan auch den Kick des Adrenalinstoßes zu schätzen (wer mit 56 Km/h den einzigen Berg Hollands mit Rollsplitt unter den Reifen hinunterjagt und gleichzeitig über den Lenker absteigt , ist schon tollkühn). Ansonsten gehört er noch zu den wenigen , die noch zur Entspannung den Werkzeugschuppen (Toolshed) aufsuchen (solche Raspeln, Feilen, Bohrer und Stichsägen etc. sind schon etwas Feines ,und auch nicht allzu schwer zu bedienen). Er ist halt ein richtiger Heimwerker. Doch auch gesellschaftlich ist uns der Stefan noch einen Schritt voraus. Seine Art, Menschen zu unterhalten (wenn er denn will) ist schier unglaublich. Seinen Sprüchen und seiner einzigartigen Interpretation des Liedes Roxanne ist einfach nicht das Wasser zu reichen. Zudem ist er der St.Martin, wenn es darum geht, den Abend im Sojus zum guten zu wenden, denn auf Stefan ist Verlaß.

Von A.Hei.