Sina Friedrich

FriedrichSinaDas fiktive Interview

R: „Frau Friedrich, ihr erster Film war ja ein durchschlagender Erfolg. Da fragt man sich doch, wie sind sie zur Schauspielerei gekommen?“

S: „Mein Talent wurde bereits in jungen Jahren entdeckt. Schon in der Schule nutzte ich jede Gelegenheit, um im Rampenlicht unserer Schulbühne zu stehen.“

R: „In welchen Stücken haben sie ihr Talent denn schon zeigen dürfen?“

S: „Ich spielte in zahlreichen Stücken mit. z.B. Woyzeck, Männersache, Besuch der alten Dame und in vielen Literaturcafés. Doch das letzte kam nicht zustande, weil sich meine Freundin hartnäckig weigerte mitzuspielen!“

R: „Frau Friedrich, man sagt ihnen nach, daß sie immer sehr auf die Hauptrolle bedacht waren. Ist das wahr?“

S: „Für mich war es schon immer klar, daß ich einmal Schauspielerin werden würde. Ich lebte also nach dem Motto: „Früh übt sich wer ein Meister werden will.“ Von daher war es mir immer sehr wichtig, eine angemessene Rolle zu übernehmen.“

R: „Wir haben hier einige Begriffe vorbereitet, zu denen sie sich bitte äußern: Streß.“

S: „Ich habe immer Streß. Ich bin ein viel beschäftigter Mensch. Schon in der Schule mußte ich alles alleine machen. Man soll sich nie auf andere Leute verlassen. Letztendlich bleibt doch alles an einem hängen.“

R: „Tennistrainer!“

S: „Ach du lieber Gott. Diese süßen, schnuckeligen Boys beeinflußten mein Leben, als ich ca. 15 Jahre alt war. Damals trieb ich mich jeden Tag auf dem Tennisplatz herum. Kaum zu glauben!“

R: „Brad Pitt!“

S: „ So sieht mein absoluter Traummann aus. Ich habe jeden seiner Filme mindestens fünfmal gesehen!“

R: „Kelly Family!“

S: „Nein, das ist mir aber wirklich zu peinlich!

R: „Aber Frau Friedrich, warum denn das?????? Uns wurde erzählt, daß sie schon mal Stunden lang in Mülheim am Hausboot standen!“

S: „Kein Kommentar!“

R: „Frau Friedrich, wir bedanken uns für ihren Besuch und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.“

….so oder so ähnlich könnte sich ein Interview mit Sina in paar Jahren anhören. Ihr heutiges Leben wird jedoch nicht nur von der Schauspielerei geprägt. Aufmerksam wurden wir auf Sina eigentlich nur wegen ihrer unglaublich großen Klappe. Sich bei anderen Lehren über das Kollegium auszulassen machte ihr immer am meisten Spaß: Zu Herrn Z.:“ Ach Herr Z. ich hätte sie so gern in Bio! Der A. kann doch nix! Der liest alles aus dem großen schwarzen Buch ab, aber das habe ich jetzt auch, he he!“ Mathe war Sinas „Lieblingsfach“. Sie schrieb selten mit und verbrauchte das meiste Papier für ihre Spickzettel. Sina war aber nicht nur faul. Besonders in Reli und Deutsch lief sie bei kreativen Aufgaben zu Hochform auf und entwickelte einen Perfektionismus, der ihr später sicherlich hilfreich sein wird. Apropos Reli, liebe Sina, ein Katholisches Misssionarsheim ist kein Hotel. Sinas erster Satz beim betreten des Zimmers: „Wie ist das, kommen die hier morgens putzen?“ Nein Sina ist nicht anspruchsvoll, sie ist sehr anspruchsvoll. Sina: „Hier gehe ich nicht duschen. die Duschen sind ekelhaft!“ Stimme aus dem Hintergrund: „Die Duschen sind ja super-klasse!“ Sinas Kommentar: „Die geht ja auch Campen!“ Obwohl Sina immer ziemlich verrückt war, mochten wir sie immer unheimlich gern und hatten immer sehr viel Spaß. Sie hatte immer sehr viel zu erzählen, so daß im Laufe der Jahre einige Liter Hefeweizen schal wurden. Sina: „Blablablablablabla…“ Einer: „Sina!“ Sina: „Was denn?“ Einer: „Trink!!“. Allerdings müssen wir gestehen, daß Sinas Gesprächigkeit so manchen Samstagabend in eine Lachorgie verwandelte. Da Sina immer Mitglied des Literaturcafés, besser bekannt unter dem Namen “ Lästeraturcafé, war, verschaffte sie allen Außenstehenden immer Klarheit über deren Stand in den Charts der Gerüchteküche. Wir danken Dir für diese hilfreichen Enthüllungen!! So war Sina immer für einen Spaß zu haben. Und so besoffen sie auch war, man konnte sich wirklich immer auf sie verlassen. Liebe Sina, wir hoffen, daß wir nicht zu zynisch geworden sind. Doch deine lustigen Eigenschaften habe uns dazu verleitet. Aber du weißt ja, wie es gemeint war. Wir sind dir dann auch nicht mehr „böse“, daß wir nur wegen dir mit Sport joggen gehen mußten. Doch das zynischste am Schluß: „Wir hoffen, daß dir niemals der Gesprächsstoff ausgeht, denn sonst wirst du zur Alkoholikerin!!“ Wir wünschen dir für deine Aufnahmeprüfung alles Glück der Welt und hoffen, daß du bleibst, wie du bist.

Verena Heinig und Tanja Weber