Robert Liebich

LiebichRobertROBERT „Jules“ LIEBIG

Als Robert zu Beginn der Oberstufe in unseren Jahrgang von der Realschule wechselte, war er sehr verschlossen und still, keinem fiel er so richtig auf. Doch mit der Zeit lernten wir Robby, wie er in seinem Freundeskreis genannt wird, kennen. Unsere Freundschaft festigte sich erst in Prag, unserer Studienfahrt Anfang der 12.

Dort zeigten sich einige seiner Vorlieben: Spaßhaben und U Fleku trinken. Längere Unterhaltungen kann man mit ihm über Filme führen, die wohl sein größtes Hobby sind. Wenn man Robert in Sachen Filme fragt, bekommt man eine komplette Inhaltsangabe, einschließlich Hauptdarsteller, Statisten, Regisseure und technische Daten. Nennenswert erscheint uns hier einer seiner Lieblingsfilme: „Pulp Fiction“. Dies erklärt auch seine etwas heitere Reaktion auf den Namen Marsellus Wallace, mit dem wir uns zwei Wochen in Frankreich amüsierten. Ja, Frankreich; dort zeigte Robert seine fabulöse Fähigkeit der Natur zu trotzen, als er uns demonstrierte, dass die atlantischen Fluten doch nicht so kalt sind, wie man denkt (Nebenbei bemerkt: Wir bekommen von dir noch 350.- DM für die Batterien, die du im GAMEBOY verballert hast). Auch Thorstens sogenannte Fahrkünste konnten ihn nicht schrecken, deshalb machte Robert seinen Führerschein, um in Zukunft selber für sein (Un?)glück verantwortlich zu sein. dedododo dedadada is all I want to say to you !!! Und nicht nur das konnte Robert in Frankreich lernen; NEIN, nun weiß er auch, dass man nicht allzu ahnungslos Getränke bestellen sollte, in einem Land, dessen Sprache man nicht versteht („Infusion, das klingt interessant, das nehm‘ ich“). Abgesehen von den sprachlichen Schwierigkeiten, hatten wir dort zusammen sehr viel Spaß: sei es bei einer Partie Boules oder einer manchmal etwas lauten Runde „Tabu“. Roxanne, you don’t have to put on the red light!!!

Er ließ sich sogar zu mehreren Tanzeinlagen hinreißen, animiert durch Grönemeyers „Mambo“. Dies führt uns nun zu seinem Partyverhalten, welches besonders erwähnenswert ist. Kleinere Feiern scheint er zu bevorzugen, denn er erscheint mit geradezu berechenbarer Pünktlichkeit. Auf solchen kleinen Feiern kommt es des Öfteren vor, dass Robert freiwillig die Rolle des Brot-Organisators übernimmt, nach dem Genuss von mehreren U Flekus. Nach solchen Feiern kann es dann auch mal vorkommen, dass Robert das ihm sonst so verhasste Fast-Food-Etablissement Baumbergs besucht, ohne jedoch etwas zu sich zu nehmen, vielmehr um einen gewissen Autor zu begleiten und zu stützen. so lonely, so lonely !!!

Dies bedeutet jedoch nicht, daß er zu übertriebenen Gelagen neigt, denn er legt dabei Bescheidenheit an den Tag. Sparsamkeit und Bescheidenheit sind seine Tugenden. Und wenn er nicht zum Karnevalsprinzen gewählt wird (er liebt den Karneval), bleibt er uns wahrscheinlich noch lange als guter Freund erhalten.

Alles Gute wünschen Dir, Jörg, Olaf, Gerardo

Unter tatkräftiger Unterstützung von Vince, Mr.Wolf und Jerôme

P.S.: Robert, du Roter; bleib wie du bist !!!