Katrin Paeschke

PaeschkeKatrinMuses Weltreise

Es war einmal ein kleines, freches Zwergenmädchen, das sich stets an die großen Menschen heranschlich und ihnen ein unheimliches „BUH“ in die Runde warf. Da ihr die Großen jedoch viel zu bequem waren, wurde es ihr in Monheim bald zu langweilig und sie beschloß, in die weite Welt zu ziehen.

So stieg das kleine Zwergenmädchen also in ihr Ruderboot, schnallte sich Muse auf den Rücken und paddelte los. Auf ihrer langen Reise nach Borkum kam sie durch viele fremde Länder. Und jedes Land barg seine Geheimnisse, die das Zwergenmädchen zu lüften versuchte, handle sich nun um die seltene Art eines tunesischen Flo(h)s oder den im Norden angesiedelten Marinekäfer.

Nach diesen naturwissenschaftlichen Ausschweifungen kletterte das Zwergenmädchen wieder in seine Nußschale, immer noch den Muse auf den Rücken geschnallt und paddelte eifrig weiter.

Doch „OH MEIN GOTT“, was war das? Das Zwergenmädchen hatte sich verpaddelt und wußte nicht mehr, wo es sich auf dem Weltmeer befand. Verzweiflung machte sich breit, und so war der Griff zu der Flasche ALT nicht weit. Besoffen traf sie auf einen Polizisten, der von einer Eisscholle aus den Verkehr der Eisbären regelte. Nun wußte das Zwergenmädchen auch wieder, wo es sich befand, nämlich am Nordpol. Der freundliche Polizist erklärte ihr den Weg nach Borkum, wo sie dann endlich nach drei Wochen auch ankam. Muse leistete auch seinen Beitrag zu dieser Fahrt, indem er dem Mädchen häufig den Rücken massierte, damit die beiden sicher und ohne Muskelkater Borkum erreichen. Ach, wie gut, daß sie den Muse hatte.

Endlich auf der Insel angekommen, traf das Zwergenmädchen überraschend auf ihr Brüderchen, dem sie ihre ganze Geschichte erzählte.

Um auf andere Gedanken zu kommen, lud das Brüderchen das Schwesterlein zu einem Snowboard – äh, ‘tschuldigung – Skiurlaub ein. Da die Kleine keine Ski dabei hatte, bastelte sie sich kreativerweise welche aus ihren Skuls. Mit diesen war sie so schnell, daß ihr die Haare zu Berge standen und sie wie ein Struwwelpeter aussah (auch heute noch gut erkennbar).

Durch eine feuchte Zunge, die ihr durch’s Gesicht schlabberte, machte Katrin die Augen auf, wischte sich den Sabber von der Stirn, sah eine feuchte, schwarze Hundenase vor sich und hörte das Lachen ihrer Schwester im Hintergrund.

War alles nur ein Traum?!

Muse lag still neben ihr und lächelte.

Hey, halt die Ohren steif und denk trotz des eifrigen Studierens mal an uns!!!!!!!!

Daniela K., Katharina und Christian P.