Geschichte LK – Fries

geschichtelk

Die tapferen Krieger/innen waren:

1. Reihe v.l.n.r.: Herr Fries, Bettine Beging, Katrin Riegger, Nele Cent, Nicole Manzius, Jenny Kümmerle

2. Reihe v.l.n.r.: Marcel Busch, Daniel Kirberg, Thomas Jaskula, Marc Paulssen, Thorsten Staudt, Olaf Butschko, Marc Becker

3. Reihe v.l.n.r.: Michael Rudnicki, Anika Auweiler, Sebastian Steinbach, Ulla Fricke, Stefan Schwan, Fabian Tugendheim, Andreas Mauermann, Axel Bimmler

Der Geschichte LK Jahrgangsstufe 13 ( i. V. Ulla Fricke)

IN DER 13 NICHTS NEUES !!!!

( Ein Kriegsbericht)

Veröffentlicht im „OHG, wir sind das letzte in diesem Jahrhundert“ -Verlag

1. Auflage

Sonderedition

Monheim 1996: 21 kriegerische Rekruten schwören sich bei einem 1. Zusammentreffen ewige Treue auf unbestimmte Zeit. Angepeilter Stichtag ist der 16.4.

INDEPENDENCE DAY !!!

Monheim 1999: Ein müder Haufen abgewrackter Gestalten feiert am letzten Tag ausgelassen das Ende der gemeinsamen Truppenzeit. Der anfängliche Enthusiasmus ist einer bleiernen Lethargie gewichen, fragt man die kriegsmüden Arbeitslosen röcheln viele nur: „Nie wieder“.

-Wie konnte es zu diesem seltsamen Gesinnungswandel kommen? Anhand der spärlichen Memoiren und Aufzeichnungen versuchen wir die letzten 2.5 Jahre zu entschlüsseln.

Erinnern wir uns: Schon ziemlich am Anfang erlitt die Truppe eine Schlappe, und scheiterte an den französischen Revolutionskämpfern. Allen wurde nun die Ernsthaftigkeit und Eintönigkeit des Krieges bewußt. Das erste Opfer ( Tobbi M. )ließ nicht lang auf sich warten, und floh in die 12. Kompanie. Für ihn rückten 2 weitere Kameraden ein, die den Kurs auf unterschiedliche Weise bereicherten. Der 1. (Axel B.) entpuppte sich im weiteren Verlauf als Militärexperte, und konnte sehr zur Freude der gesamten Mannschaft, sogar den immer alles wissenden Truppenführer ausboten, und die weitere Taktik erläutern.

Der andere ( Marc B.) schien eher auf Heimaturlaub zu sein (zumindest in Gedanken), außerdem hatte er ein immenses Schlafdefizit nachzuholen, welches den Truppenführer ( der Einfachheit von nun an Oberst F. genannt) oft zur Verzweiflung brachte.

Innerhalb der Truppe kristallisierten sich nach kurzer Zeit einzelne Gruppen heraus.

In einer Diskussion outete sich Ulla F. dann als Kommunistin, ( die Autorin bedauert es sehr, daß keiner ihre Löwen-Antilopentheorie verstand, und ignoriert die hämischen Lacher die erschallen sobald der Name Marx fällt) Marc P. hingegen als Kapitalist– ein Widerspruch der seitdem in Fensterkämpfen zum Ausdruck kommt. ( Hitzewallungen können auch außerhalb der Wechseljahre auftreten, Anm.d. Autorin.)

Die fleißigsten Soldatinnen schlossen sich schon zu Anfang zu der „ohne Fleiß keinen Preis“ Riege zusammen, und verteidigten tapfer ihren Platz in der 1. Reihe. Nur lange Überzeugungsarbeit und die allgemeine Unterrichtsdepression, bekehrten diese schlußendlich NICHT mehr jedes Wort mitzuschreiben (die Protokolle taten ihr Übriges).

Die allgemeine Unterrichtsmoral läßt sich auch gut an der im Kriege doch so wichtigen Disziplin festmachen. Ein Bsp.: Es ist Montag morgen, Oberst F. kommt gemächlich den Pfad in Richtung Kaserne entlang geschlendert. Die Soldaten ahnen mit Blick auf den unvermeidlichen Jutebeutel, daß heute ein besonders langer „ich muß wach bleiben“ Kampf folgen wird. Besonders Marcel B. fällt durch sein zerknittertes Äußeres auf, man vermutet daß er auf einem Treffen seiner Intellektuellen Partei, der APPD zuviel „gearbeitet“ hat.

Nach allgemeiner Trink-Rede und Kramzeit verfällt die Mannschaft in atemloses Schweigen. Nach 5 min schiebt sich der riesige aber friedliebende Soldat Fabi T. in den Raum. Der eingefleischte Kern weiß, das dieser Sonntags immer Thekendienst im Sojus hat, und entschuldigt seine Verspätung hauptsächlich weil die Abende in dieser Stube das eintönige Leben vieler Krieger versüßen. Nur der gelegentliche Genuß von türkischer Pizza und anderen knoblauchhaltigen Speisen läßt Fabis Stern beim Heeresführer ein wenig sinken.

Weitere 4 min verstreichen und Bettine B. eine Mitstreiterin der 1. Reihe entschuldigt sich rührend für ihr zuspätkommen. Gegen Ende der Stunde taucht Ulla F. auf und beginnt mit Anika A. und Sebastian S. die Ereignisse des letzten Wochenendes durchzusprechen. Schuld an der damit verbundenen Unruhe ist natürlich Stefan Schwan, der völlig unbeteiligt von seinem letzten Hollandaufenthalt träumt. Als kleinen Racheakt beginnen diese ihren Initialen (SS) alle Ehre zu machen, und fangen an die soeben eingetroffene zu penetrieren. Die bleierne Langeweile und das eintönige Gerede des Oberst´s nutzt Anika A. um ihre umfangreiche Korrespondenz zu erledigen, nicht umsonst ist sie die Funkerin in der Truppe, während Jenny K. die noch anstehenden Hausaufgaben erledigt. Nur der Protokollant hält einsam Wache. Das Signal ertönt, und mit Zigaretten bewaffnet stürmen die Soldaten nach draußen. Ein jeder erwacht aus tiefem Schlaf.

Doch die Gnadenfrist währt nur kurz, und so ist die Mannschaft froh, wenn Oberst F. wegen seiner franz. Mittelsmännern zu spät kommt.

Was nun? Anscheinend ist die bisherige Erfolgsqoute nicht sonderlich erfolgreich, Oberst F. verteilt daraufhin Referate, die von Astrologie im Mittelalter, Frauen in der Politik bis zur Geschichte der Drogen reichen. Die nun folgende Prozedur ist Teil der Grundausbildung.

Alle begeben sich zum Erkunden des neuen Geländes unverzüglich in die Bücherei, die dank der guten Kontakte zu der Empfangsdame sogar außerhalb der Öffnungszeiten aufgesucht werden kann. Trotz detaillierter Planung und den guten Vorsätzen sind nur wenige dieser Referate je zustande gekommen.

Ähnlich verhielt es sich auch mit den 8 geplanten Exkursionen. In der 2 ½ Jahren unternahm die Truppe EINMAL einen Exkurs. Dieser beinhaltete jedoch nicht nur die Wehrmachtsaustellung in Bonn, sondern auch das Haus der Deutschen Geschichte, sowie das ehemalige Gestapo Gefängnis in Köln + anschließendem Film in demselbigen. Gegen 17.00 war auch der letzte Soldat in der Kaserne; die hervorragende Taktik des Truppenführer´s hatte gewirkt.

Kein Soldat wagte es mehr eine Exkursion zu fordern.

Kommen wir zurück zum Kriege. Oberst F. erwies sich als reiner Glücksgriff für den schlappen Haufen. So verfügte dieser nicht nur über eine umfangreiche Bibliothek, aufgrund deren wir insgesamt auf 78 Buchtips kamen, nein er besaß auch für jedes geschichtliche Ereignis mindestens einen FREUND!!!!! Fiel diese Möglichkeit wegen des Datums (Revolution 1848 z.B.) weg, konnte er doch zumindest Nachfahren oder Tagebucheinträge vorweisen. Doch selbst die Genialität von Oberst F. konnte letztendlich nicht von der Kriegsmüdigkeit ablenken. Per Klopapierrolle zählten die Kämpfer die Tage bis zum Ende.

Ob es ein Ende für alle ist, liegt in den Händen unseres geliebten Truppenführers, der am Tag der Abrechnung leider verhindert war.

Ich denke trotz alledem hatten wir in Geschichte manchmal auch viel Spaß, und weil wir eh die allerbeste Partystufe waren, werden wir die Schule auch mal vermissen (schluchz)!!!!!!!!!!!

Ulla Fricke

Lehrerartikel

Steckbrief LK Geschichte

Name: 4 D

Vorname:Marcanikanelenicolesebastianullakatrinthomasolafandreas-axelbettinemichaeldanielfabianthorstenmarcelmarcjennystefan

Geburtsdatum: ja (31.01.1997?)

Geburtsort: diverse Grundkurse in 11/1 am OHG

Geschlecht: vorwiegend männlich (13:7)

Größe: 20 ID (169 – 203)

Gewicht: manchmal Über-, manchmal Unter-, insgesamt beträchtlich

Haarfarbe: wechselnd

Nationalität: „einheit“lich – becoming European

Leistungsfähigkeit: extremwertig

Besondere Kennzeichen: meistens keine; aber doch; sporadische
Tendenz zu Widerworten; gelegentliche Anfälle von Genialität und
dumpfem Brüten
(Klausuren); teilweise ausgeprägtes Schlafbedürfnis
mit Aufwachblockaden; nicht unterdrückbares Mitteilungsbedürfnis
(sachfremd); English (not) fluent; quantitative Dominanz: männlich;
qualitative Dominanz: Damenblock;
wenn Ihnen sonst noch was einfällt:

Wünsche: viele, gute und beste von Fs