Englisch LK – Kroll-Saurbier

englischlkkr

Die tapferen Krieger/innen waren:

1. Reihe v.l.n.r.: Christian Matalla, Tobias Windler, Verena Kortmann, Rebecca Steinacker, Charlotte Weber, Daniela Körffer, Sina Friedrich

2. Reihe v.l.n.r.: Rüdiger Scheffler, Arne Heidrich, Patrick Lingenberg, Mark Schwidden, Mehmet Güzel, Steffen Roßlenbroich, Julia Batzke, Mario Kyriasoglou, Ramona Strohschön, Angelika Nörenberg, Jonas Knüdeler, Frau Kroll-Saurbier

Englisch- LK bei Frau Kroll- Saurbier

oder

„Perfektion für Anfänger“

Vor ungefähr zwei Jahren begab es sich, daß sich ein seltsames Phänomen auf dem Schulhof zu häufen begann: Der Gong zur Fünf- Minuten- Pause ist noch nicht ganz verklungen und schon stürmen 19 Schüler in aufgeregter Hektik los und bahnen sich ohne Rücksicht auf Verluste und mit dem Schlachtruf „Ich hab’s eilig, ich hab Englisch!“ ihren Weg in das Gebäude, während der Rest der Oberstufenschüler noch die Sonnenstrahlen, Schnee, Regen, eine Zigarette und sonst alles was nichts mit Unterricht zu tun hat genießen kann. All diese Panik wurde nur von einer Person ausgelöst, die eigentlich eher harmlos wirkte. Frau Kroll-Saurbier fackelte nie lange, mit dem ertönen des Gongs wurde die Tür geschlossen, und Pech für den, der draußen stand: Auf den wartete eine „saftige“ Strafaufgabe, die war zwar weder schwer noch arbeitsaufwendig, dafür aber um so lästiger. Genauso schnell wie wir begriffen hatten, daß man bei Frau Kroll-Saurbier nicht ungestraft zu spät kommen kann, lernten wir die magischen Zauberworte die jede schriftliche Arbeit in Frau Krolls Augen zum Meisterwerk machte. Alle nachfolgenden Englischkurse von Frau Kroll sollten sich unbedingt folgende Formulierungen notieren: on the one hand-on the other hand; this … definitely is … ; this question is difficult to answer; all in all…, I quite appreciate your intention.. etc. Doch lernten wir nicht nur von Frau Kroll, so gaben wir auch unser wertvolles Wissen an sie weiter und zeigten ihr beim einem unserer grandiosen LK- Treffen wie man Nargila raucht. Natürlich waren diese Treffen nur so grandios, weil wir der absolut beste LK sind der jemals auf Gottes Erden wandelte. Bei uns gibt es nämlich von jedem etwas: Ein wandelndes Wörterbuch, einen fleißigen Hausaufgabenschreiber mit Vorliebe für die Beine des Lehrkörpers, eine Möchtegern(?) Schauspielerin, das Traumpaar der Stufe, die wahre Verona, einen Leberwurstmacho, unemployed Mehmet Güzel, die Lachecke, den notorischen Schweiger und noch viele andere außergewöhnliche Persönlichkeiten. Sie alle verbindet ein außergewöhnlich großer Haß auf gewisse „junge Schultern“ und endlos lange Vokabellisten. Kleiner Test gefällig? Bitte schön, heute aber nur die „wichtigsten“ Vokabeln: 1) Schürhaken 2) Leistenbruch 3) an allen Vieren fesseln 4) Befestigungsschraube 5) Einfaltspinsel 6) eine Kriegsneurose haben 7) Wilddieb 8) Notgroschen 9) Speichellecker 10) Gullyrost (die restlichen 6 haben wir nicht gelernt!!!) Vielleicht folgten wir öfter mal mehr dem Minutenzeiger unserer Uhr als dem Unterricht, aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, hatten wir in den letzten 2 ½ Jahren echt ziemlich viel Spaß mit und auch ohne die wilde Hilde. Darüber könnten wir Euch natürlich noch viel berichten, aber die Zeit wird knapp (wir müssen noch ein bißchen lästern!) and after all- Rome wasn’t built in one day either. We love you all, ihr seid alle toll, wir sind die Besten!!!

Eure Süßen (Arnie, Becci und Lotti)

P.S.: Die Auflösung: 1) poker 2) hernia 3) to hog-tie 4) lug nut 5) simpleton 6) to be shell-shocked 7) poacher 8) nest egg 9) minion 10) drain grate

Lehrerartikel

Mit dem LK Englisch E1 und dessen 19 Mitgliedern verbinden mich viele schöne Erinnerungen.

Zum einen hat der Kurs wirklich etwas „geleistet“ (ich denke da an unsere harte Wortschatzarbeit, aber auch an die gelungenen, sehr aufwendigen Präsentationen der Gruppenarbeitsergebnisse zu „Forrest Gump“).

Zum anderen gab es erstaunlich viel zu lachen: Das fing bei Oskar Wildes „The Importance of Being Earnest“ an (unser Auftritt als Zuschauer in Leverkusen führte dort fast zu einem Theaterskandal, obwohl wir doch „nur“ gelacht haben) und hörte bei „Forrest Gump“ nicht auf. Aus Shakespeares „The Merchant of Venice“ zog der Kurs großen Gewinn: Ein „Fie! Fie!“ sanktionierte seit dem Kurshalbjahr 13/1 jede auch noch so geringe sprachliche Entgleisung.

Ich wünsche allen Kursteilnehmern einen guten Start ins „wirkliche Leben“ und hoffe, daß wir uns in regelmäßigen Abständen wiedersehen können.

H.Kroll-Saurbier