Christian Matalla

MatallaChristianPiet Klocke aus Luxemburg

Die Person, über die ich hier schreibe, fährt ein Auto mit luxemburgischen Kennzeichen – vielleicht um Steuern zu sparen. Wer weiß ?! Aber nun zu seinem Charakter. Leute, die ihn nicht so genau kennen, könnten ihn durch sein Auftreten für arrogant halten, was sich, wenn man ihn näher kennt, als falsch herausstellt. Dieser Mensch heißt Christian Matalla und hat irgendwann einmal ein Fremdwörterlexikon auswendig gelernt. Einerseits schmeißt er mit ihnen nur so um sich – und das Schlimme ist, daß er sie auch alle erklären kann, andererseits hält er es oft nicht für nötig, Sätze vollständig auszusprechen. Diese unzusammenhängenden „Wortfetzen“ gleichen denen von Piet Klocke. Auch typisch für ihn ist die inhaltliche Wiederholung von Sätzen, wobei er lediglich den Satzbau ändert. „Laß uns doch jetzt mal über Frauen sprechen.“ “ Oder wir sprechen jetzt einfach mal über Frauen.“ Gerüchten zufolge hat er nicht nur Vorlieben für Alkohol, sondern auch für innerliche und äußerliche Bekanntschaften mit „Schätzchen“ unserer Stufe, wie gesagt, alles nur Gerüchte! Andere Hobbys von ihm sind Tennis spielen, Gewichte stemmen und eine große Klappe zu riskieren. Die Frage nach dem Respekt vor Lehrern beantworten folgende Aussagen von selbst:

Herr Völl machte unseren SoWi-Kurs einmal auf eine interessante Neuigkeit aus dem Bereich der Wirtschaft aufmerksam. Daraufhin guckten wir völlig erstaunt und unwissend, woraufhin er uns fragte, ob wir denn keine Zeitung lesen würden. Christian antwortete: „Nee, wir haben ja auch kein fließend Wasser!“

Frau Kroll-Saurbier erwähnte einmal, daß auch sie älter wird. Daraufhin sagte er: „Du hast aber immer noch geile Beine, Baby!“ Dies sagte er in einem so lauten Ton, daß auch Frau Kroll – „die sieht aus wie ´n Pudel“ – es bestimmt nicht überhört hatte.

Auch Herr Dr.Gauß bekam seine Sprüche zu spüren. Als er einmal auf uns sauer war und sein Ton etwas lauter wurde, fragte ihn Christian: “ Wohl ein bißchen zickig heut´ morgen, was ?!“

Unser über die Ferien verlorengegangenes Wissen akzeptierte Herr Gauß und zeigte Verständnis, indem er sagte: “ Man muß ja erst mal wieder in die Schule hineinfinden.“ „Ist ja nicht so schwer, einfach durch die Tür unten.“

Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Zukunft.

Rüdiger Scheffler